Die Betreiber vom Google Watchblog haben von Google auf Anfrage ein Statement zur Datenschutzdebatte um Google Analytics erhalten:

“Datenschutz gehört bei Google zu den obersten Prioritäten. So binden wir Datenschutz-Optionen in all unsere Produkte ein. Wir begrüßen Initiativen, die die Balance zwischen Datenschutz-Einstellungen für Nutzer und Innovationen für Web-Dienste weiter verbessern, sind aber sehr besorgt über den gegenteiligen Effekt, den der Beschluss in Bezug auf Web-Analyse-Dienste des Düsseldorfer Kreises allgemein auf die deutsche Internet-Industrie haben wird.

Die Daten, die Google Analytics erhebt, werden von Google für nichts anderes verwendet, als den Website-Betreibern, die Google Analytics verwenden, die Nutzung ihrer Seite aufzuzeigen. Dadurch helfen wir ihnen, die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit ihrer Website zu verbessern. Google Analytics entspricht dem europäischen Datenschutz-Gesetz und wird darüberhinaus von einigen europäischen Datenschützern auf ihren eigenen Websites eingesetzt.”

Das Problem ist und bleibt also weiterhin die Frage, ob eine IP-Adresse ein persönliches Datum darstellt oder nicht. Eine endgültige Klärung wird wohl nur ein Gerichtsurteil bringen. Auf jeden Fall ist Google, wie auch alle anderen Anbieter in der Onlinebranche, die Cookies und Messsysteme einsetzen, an einer vernünftigen Lösung dieser Frage interessiert.

Der Datenschutzbeauftragte von Rheinland-Pfalz hat in einem PDF-Dokument die problematischen Punkte in der Nutzung von Google Analytics bezüglich des Datenschutzes zusammengefasst.

Hier die Zusammenfassung und Timeline mit Updates zum Thema Google Analytics Datenschutz. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert, sobald sich Neuerung und Änderungen ergeben.

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