Twitter vs. Xing
Twitter wächst sich auch in Deutschland immer mehr zu einer Plattform für den Austausch von Informationen zwischen Fachkräften und Experten aus.
Bisher war das hierzulande die eindeutige Domäne von Xing. Viele Geschäftskontakte werden über Xing geplegt.
Twitter könnte Xing aus meiner Sicht sehr gefährlich werden:
- Egal wie oft und viel man Twitter nutzt – man zahlt nichts.
- Es werden einem keine künstlichen Steine bei der Nutzung in den Weg gelegt.
- Kontaktdaten und Informationen zur Person können bei Twitter über ein sinnvoll gestaltetes Wallpaper hinterlegt werden.
- Der Informationsaustausch bei Twitter ist viel schneller als bei Xing.
- Der Informationsgehalt – die richtigen follows vorausgesetzt – ist bei Twitter höher.
Sicher sind das nicht die einzigen Punkte, die man anführen könnte.
Ich habe noch keinen Premium-Account bei Xing. Aber je mehr ich darüber nachdenke, bräuchte ich eigentlich auch keinen mehr … .
Meiner Ansicht nach ist es auch nur noch eine Frage der Zeit, bis Leute Jobs nicht bekommen, weil sie sich “vertwittert” haben oder noch schlimmer aufgrund von unachtsamen Tweets gekündigt werden. Die Gefahren des Web 2.0 lassen grüßen.
Was ist Ihre Meinung dazu?
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Hi,
vorweg mein Xing-Profil: ThomasFriebel, und Twitter: @ThomasFriebel
Ich bin gerade durch Zufall hier auf dem Post gelandet.
So, jetzt noch meine Meinung:
Nein, keine Gefahr aus meiner Sicht.
Xing verfolgt doch ganz andere Ziele. Funktioniert natürlich auch ganz anders. Aber bei Twitter erscheint mir vieles viel flüchtiger. Auf Xing wird man ja auch nicht mit Trivial-Posts zugemüllt, so wie das bei Twitter schon ab und an mal passiert. Aber Twitter ist in einem Punkt unschlagbar: Schnelligkeit und Aktualität. Ich verwende Twitter mit dem Tool twhirl – ist nun wie RSS-Reader und IM in einem. Nur, dass meine Konversationen public sind (weil ich nie dm’e).
Übrigens gibt es bereits jetzt viele Twitter-Accounts, die Job-Angebote offerieren.
Grüße, Thomas
Noch ist der allgemeine HR Manager nicht soweit, Twitter wirklich so zu nutzen. Selbst als Mitglied von XING wissen viele nicht so recht damit umzugehen. Das wird noch etwas dauern.
Was da viel interessanter wird, sind die neuen Recruiting Gadgets aus den USA für Twitter. Wenn diese hier Einzug halten, wird es interessant. Passt jemand auf das Profil, wird auch seine Titter-Historie interessant. Und da werden sich einige durch unbedachte Äußerungen ins Aus katapultieren.
Übrigens, der Informationsaustausch bei Twitter ist zwar schneller, dafür wesentlich banaler. Wer Personaler kennt, weiß das dies nicht deren Spielfeld ist.
Wer an seine Karriere denkt oder einen Job braucht, sollte eher auch dafür sinnvolle Networks nutzen. Vielleicht sieht das in 2 Jahren anders aus, aber so recht bin ich davon nicht überzeugt.
Hallo Peter!
Wie Thomas oben schon richtig schreibt: Hinter Xing steckt ein völlig anderes Konzept bzw. andere Idee und ist IMHO garnicht mit Twitter vergleichbar. Zu deinen 5 Punkten…
* Egal wie oft und viel man Twitter nutzt – man zahlt nichts.
Bezahlt man bei Xing auch nicht, zumindest in der Standard-Variante.
* Es werden einem keine künstlichen Steine bei der Nutzung in den Weg gelegt.
Welche Steine meinst du genau?
* Kontaktdaten und Informationen zur Person können bei Twitter über ein sinnvoll gestaltetes Wallpaper hinterlegt werden.
Ob das wirklich so seriös rüber kommt, ist für mich fragwürdig.
* Der Informationsaustausch bei Twitter ist viel schneller als bei Xing.
Das stimmt – aber wie o.g. geschrieben: Hinter Xing steckt eine ganz andere Idee und Zielgruppe.
* Der Informationsgehalt – die richtigen follows vorausgesetzt – ist bei Twitter höher.
Kann ich ich ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen
Keine Gefahr für XING durch Twitter. Ergänzung schon eher.
LinkedIn und XING sind für Deutschland die führenden Kontakt-Plattformen, die beutzt werden, um Personen kennenzulernen bzw. nach Unternehmensinfos zu suchen. Twitter wird genutzt, um schnelle Informationen auszutauschen und dann als schnellster Informant gut aufzutreten. Keine Infos zur Person und keine Details. Daher ist eine parallele Nutzung notwendig, keine Kannibalisierung.
Web Analytics
Also ehrlich gesagt ich glaube nicht das Twitter sich langfristig durchsetzen kann und vor allem nicht, dass es XING oder so Konkurrenz macht.
Twittern ist zwar gerade in, aber laut einer Studie melden sich zwar unheimlich viele an, posten dann einmal und kommen nicht mehr wieder…